Marder vertreiben, schützen Sie Ihren PKW vor Mardern!

Der Marder ist der Feind vieler Autobesitzer. Mit seinen scharfen Zähnen können sie im Nu Kabel im Motorraum durchbeißen. Aber auch vor unseren Häusern machen sie nicht halt. Oftmals findet man Marder, welche sich auf dem Dachboden oder in einem Keller einnisten. Klar ist ja auch schön warm im Haus, besser als im Wald, denken sich da viele schlaue Marder. Doch Hausbesitzer sind meist nur mäßig glücklich über die neuen Untermieter. Sie machen nicht nur Dreck, sondern beschädigen oftmals sowohl Elektroleitungen als auch Dämmmaterial. Daher sind viele Hausbesitzer daran interessiert, die Säuger wieder loszuwerden.

Jetzt hat man verschiedene Möglichkeiten. Wie Marder vertreiben? Oder doch lieber Marder fangen und möglichst weit weg von den eigenen Vier Wänden wieder aussetzen? Welche ist die beste Marder Abwehr?

Ein paar Tipps, wie man es macht geben wir euch hier.

Wie kann ich den Marder am besten vertreiben?

Da auch der Marder (wie der Maulwurf) in Deutschland nicht getötet werden darf, empfiehlt es sich, wie bei einem Maulwurf zu Lebendfallen zu greifen. Marder Fallen kann man in den meisten Baumärkten und online kaufen oder auch  selber Bauen wenn Ihr nicht zwei linke Hände habt. ;) Es muss dabei aber darauf geachtet werden, dass die Falle regelmäßig kontrolliert wird. Der Marder darf keinesfalls in der Falle verenden. Das widerspricht dem Bundesartenschutzgesetzt und kann als Tierquälerei zur Anzeige gebracht werden.

Eine andere Möglichkeit, die so ähnlich auch bei der Maulwurfbekämpfung zum Einsatz kommt, ist ein Sensor, welcher den Marder mit Geräuschen vertreibt. Die meisten dieser “Marderschrecke” werden in den Motorraum eingebaut. Nähert sich nun ein Marder und möchte sich mal wieder über die Kabel her machen, erzeugt das Gerät einen Hochfrequenten Ton, welcher den Marder verjagt. Das klappt auch ganz gut, die Geräte kosten jedoch bis zu 50 Euro. Auch diese Geräte können im Online-Handel erworben werden.

Ein Hausmittel für den Schutz des Motorraums ist das Einbringen von Hundehaaren. Diese sollten in einem luftdurchlässigen Behältnis (also etwa Drahtkäfig oder ähnliches) im Motorraum befestigt werden. Viele Autofahrer berichten davon, dass der Marder dann einen großen Bogen um das Auto macht. Andere schwören auf die Kraft des WC-Steins. Insbesondere Citrusgeruch soll bei Mardern nicht unbedingt beliebt sein. Wie viele Hausmittel gilt jedoch auch hier: Eine 100-prozentige Erfolgsquote ist nicht garantiert.

Ein weiterer Marderschutz für den PKW, der auch sehr einfach realisierbar ist besteht aus Gemüsedraht, welchen man auf dem Fahrzeugstellplatz ausrollt. Viele Marder mögen den welligen Untergrund nicht und halten sich lieber davon fern. Eine Garantie, dass das alle Marder so machen gibt es aber leider nicht, aber testen kann man es ja mal.

Wir haben einen Marder im Haus, wie werden wir ihn wieder los?

Wichtig ist herauszufinden wie der Marder in das Haus gekommen ist. Einfach durch die Tür spaziert oder gibt es doch irgendwo einen versteckten Zugang, durch den der Eindringling “geschlüpft” ist. Hat man den Zugang gefunden und dicht gemacht, sollte natürlich auch kein Marder mehr da sein. Ansonsten heißt es wohl erstmal weiter suchen. Wenn sich der Marder in den Zwischenetagen versteckt hält, sollte auf das Verschließen der Zugänge zunächst verzichtet werden. Im Falle, dass die Marderfamilie in Ihrer Zwischendecke Nachwuchs großzieht, kann das Verschließen zu wütenden Mardereltern führen, die sich den Weg durch Ihr Wohnzimmer freifressen. Bevor Sie die Zugänge zum Mardernest verschließen, sollten Sie also auf Nummer sicher gehen, dass die Familie nicht zu Hause ist. Wenn Sie sie einsperren, kann es mitunter auch zu unangenehmen Gerüchen kommen, wenn die Tiere verenden.

Möchte man den Marder von offenen Gebäuden wie zum Beispiel einem Stall oder ähnlichen fernhalten  empfiehlt sich auch wieder der Einsatz von Buttersäure. In diesem Fall gehen Sie ähnlich vor wie bei der Maulwurfabwehr: Träufeln Sie die Buttersäure auf einen alten Lappen oder ein anderes Stück Textil. Seien Sie dabei vorsichtig und nutzen Sie Schutzhandschuhe, um den beißenden Geruch nicht auf Ihrer Haut zu haben. Die getränkten Lappen befestigen Sie dann an möglichen Zugängen für die Marder. Achten Sie darauf, dass mögliche Stallbewohner nicht vom Geruch belästigt werden.

Diese ist jedoch schlecht im eigenen Haushalt einzusetzen da man selber nicht von dem Buttersäure-Geruch belästigt werden möchte.

Viel Glück bei der Marderabwehr!