Was tun gegen Maulwürfe? – Erschütterungen

Jedes Lebewesen ist darauf bedacht, in Ruhe sein Leben fristen zu können. Gibt es Anzeichen, die suggerieren, dass dies nicht mehr der Fall ist, kann ein Umzug in Frage kommen. Bei Maulwürfen, die den überwiegenden Teil ihrer Lebenszeit unter der Erde verbringen, lassen sich einige Hebel in Bewegung setzen, um dem pelzigen Kleinsäuger seine Heimat zu verleiden.

Erschütterungen mag ein Maulwurf nicht!

Einen Maulwurf kann man auch mit Hilfe von Erschütterungen des Bodens loswerden. Manchmal reicht es schon, den Garten im Sommer intensiv zu Nutzen und der Maulwurf haut ganz von alleine ab. Tut er dies aber nicht sollte das Mittel der Wahl immer zuerst die Buttersäure sein.

Es lassen sich jedoch auch andere Mittel einsetzen, um dem Maulwurf sein unterirdisches Zuhause mies zu machen. Dazu ist es lediglich notwendig, Vibrationen auf den Boden zu übertragen und dem Maulwurf so zu zeigen, dass auf der Oberfläche viel Betrieb herrscht. Das kann ihn zu der Überlegung veranlassen, dass viel Bewegung womöglich auch viele potenzielle Feinde bedeutet, woraufhin er sich womöglich ein neues Revier sucht. Im Folgenden nennen wir Ihnen einige Beispiele, wie sie für die nötige Bewegung sorgen können.

Hammer & Eisenstange

Eines der einfachste Mittel, um unterirdische Vibrationen zu erzeugen, ist der Einsatz von Eisenstangen und einem Hammer. Ein Hinweis vorweg: Diese Methode könnte nicht nur dem Maulwurf, sondern auch Ihren Nachbarn auf den Geist gehen.

Zuerst schlagen sie eine Eisenstange oder Metallrohr in den Boden. Danach hauen sie einige Male kräftig mit dem Hammer dagegen, durch die Erschütterungen sollte der Maulwurf aufgeschreckt werden und so das Weite suchen. Dies ist jedoch sehr aufwendig, vor allem wenn sie es mehrfach am Tag und das über mehrere Tage durchführen wollen. Geduld ist bei dieser Methode wohl ein Muss.

Sie soll aber schon dem ein oder anderen geholfen haben einen Maulwurf zu vertreiben. Sprechen Sie am besten mit Ihren Nachbarn, bevor Sie zur Tat schreiten. So können Sie nachbarschaftliche Auseinandersetzungen wegen des Lärms hoffentlich verhindern.

Windräder

Vereinfachen kann man diese Methode mit einem Windspiel bzw. “Dosenspiel”. Dabei befestigen sie an der Stange einfach ein Windspiel und daran dann eine Schnur mit einer Dose. Wenn der Wind nun weht, schlägt die Dose immer wieder von alleine gegen die Stange und dadurch entstehen die Vibrationen, die den Maulwurf vertreiben sollen. Am besten fertigt man für jeden Maulwurfshügel ein Windspiel an!

Weitere Möglichkeiten

Der Maulwurf wirft vor Allem auf dem Rasen seine Hügel auf, weshalb der Ärger darüber meist besonders groß ist. Ist der Rasen jedoch stark frequentiert, könnte es durchaus sein, dass der Maulwurf ihn meidet. Mit Hilfe von regelmäßiger Begehung des Rasens kann schon ein Unsicherheitsgefühl im kleinen Pelztier ausgelöst werden. Wenn Sie also Kinder oder Enkel haben, die sich gern mit dem Ballspiel vergnügen, können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Stellen Sie ein Tor auf dem Rasen auf und kaufen einen Ball. Bei Fussballspielen mit dem Nachwuchs entsteht einiges Getrappel, das den Maulwurf nicht ruhig schlafen lässt. Sie werden an den Sportrasen allerdings etwas andere ästhetische Kriterien anlegen müssen als an den englischen Zierrasen.

Falls Sie sich nichts aus Sport machen oder die nötigen Mitspieler fehlen, kann auch intensive Pflege der Grünfläche den unterirdischen Nachbarn zum Gehen veranlassen. Regelmäßiges Rasenmähen wirkt wahre Wunder, wie manche Gartenfreunde berichten. Auch das Geräusch des Vertikutierers findet der pelzige Insektenfresser nicht gerade anheimelnd.

Wenn Sie jedoch auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie zu anderen Methoden wie dem Einsatz von Buttersäure greifen. Nicht alle Maulwürfe reagieren auf Erschütterungen mit Wegzug.