Wühlmäuse bekämpfen, so wird es gemacht!

Wühlmäuse im Garten. Für jeden passionierten Gemüsegärtner ein Graus. Wühlmäuse sind sehr hartnäckige Tierchen. Wenn sie erst einmal ein Gebiet gefunden haben, in dem genügen Nahrung vorhanden ist, dann sind sie schwer wieder zu loszuwerden. Das Wühlmäuse Bekämpfen kann zu einer schwierigen Aufgabe werden. Es gibt allerdings einige Tipps und Hausmittel, mit denen Ihr die blöden Nager wieder loswerden können. Wie das geht und was sie für Möglichkeiten haben erklären wir im folgenden Artikel.

Den Feind erkennen bevor man in bekämpft!

Wie kann man überhaupt erkennen, ob man Wühlmäuse im Garten hat und nicht doch einen Maulwurf oder einen anderen ungebetenen Gast? Einfache Lösung: Man sollte sich die Hügel etwas genauer anschauen.

Wühlmäuse haben im Vergleich zu einem Maulwurf viel kleinere Hügel, die Tiere sind ja auch um einiges kleiner als ein Maulwurf. Des Weiteren ist das Loch von Maulwürfen immer in der Mitte des Hügels und das der Wühlmaus ist zumeist neben dem eigentlichen Erdhaufen.

Wenn man sich nach der Begutachtung der Hügel noch nimmer nicht ganz sicher ist, ob jetzt ein Maulwurf oder eine Wühlmaus der Bewohner der Gänge ist, kann zu einer Methode gegriffen werden: Der so genannten Verwühlprobe. Entdeckt ihr an einer Stelle im Garten einen Gang, grabt ihn mit einer kleinen Gartenschaufel etwas auf, sodass der Gang zu sehen ist. Jetzt heißt es warten: Wird der Gang innerhalb weniger Stunden wieder zugeschüttet, ist der Bewohner eine Wühlmaus. Ein Maulwurf würde eine beschädigten Gang nicht wieder betreten und stattdessen einen neuen graben.

Zu guter Letzt lässt sich mithilfe einer Karotte bestimmen, wer der ungebetene Untermieter im Garten ist: Steckt die Karotte in die Öffnung des Gangsystems. Nach einiger Zeit kann man sie wieder herausholen und schauen, ob sie angeknabbert ist: Ist das der Fall, treiben Wühlmäuse ihr Unwesen. Ein Maulwurf ist strenger Fleischfresser und schert sich um Gemüse überhaupt nicht.

Manch einer könnte jetzt denken, ist doch egal, ob Wühlmaus oder Maulwurf, aber das stimmt nicht! Da Maulwürfe unter Artenschutz stehen dürfen Sie nicht einfach getötet werden. Das ist bei Wühlmäusen anders, hier darf man auch zu rabiateren Mitteln greifen. Es gibt aber selbstverständlich auch bei der Wühlmaus Bekämpfung Lebend-Fallen und unterschiedliche Mittel um Wühlmäuse zu vertreiben.

Was kann ich also machen um Wühlmäuse zu bekämpfen?

  • Es gibt Fallen die speziell zum Wühlmäuse vertreiben entwickelt wurden
  • Giftköder und ähnliches zum Wühlmäuse Töten :(
  • Buttersäure - der Geheimtip gegen Wühlmäuse

Eine Wühlmausfalle, die die Wühlmäuse lebendig einfängt ist natürlich eine tierliebe Alternative. Wühlmäuse haben einen ausgeprägten Geruchssinn und können leicht mit etwas leckerem Gemüse (Mören, Selerie etc.) angelockt werden, welche man als Köder in der Falle verwendet. Hat man die Wühlmäuse gefangen, fährt man die am besten so weit wie möglich weg. Aber nicht vom Bauern erwischen lassen wenn Ihr diese auf seinem Feld freilasst.

Wühlmausgift und auch Wühlmausgas  ist denkbar einfach einzusetzen. Die Giftköder werden in den Wühlmausgängen verteilt. Jetzt heißt es nur noch warten und beobachten, ob die Wühlmäuse auch wirklich beseitigt sind! Wühlmausgas wird in die Gänge der kleinen Nager gesprüht, man sollte sich vorher sicher sein das die Wühlmausgänge auch bewohnt sind, andernfalls macht das Gas Sprühen natürlich wenig Sinn.

Als Hausmittel empfehlen wir wie beim Maulwurf auch den Flaschentrick, um die ungebetenen Gäste durch Geräusche zu vertreiben. Das mögen Wühlmäuse nämlich überhaupt nicht. Es gibt auch entsprechende Geräte, welche ein Ultraschall Geräusch erzeugen, bei diesen Geräten kann man auch getrost zugreifen, allerdings kommt es natürlich auf die Gartengröße an, die Geräte funktionieren nur in einer bestimmten Reichweite.

Erfahrungsgemäß auch gegen Wühlmäuse ist allerdings die beste Methode der Einsatz von Buttersäure.