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Wie kann man einen Maulwurf vertreiben?

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Ein Ärgernis für jeden Freund des gepflegten Rasens: Ein Maulwurfshügel.

Einen Maulwurf im Garten zu haben, kann oftmals sehr ärgerlich sein. Dabei sind es eigentlich ganz drollige Gesellen. Die Hügel sorgen jedoch für ein unschönes Gartenbild, dass stört natürlich viele Gärtner. Außerdem können sich Maulwurfshügel auch schnell zu Stolperfallen entwickeln. Wie kann man den ungebetenen Gast wieder aus seinem Garten vertreiben? Eine Frage, die sich viele geplagte Gartenbesitzer stellen.

Der Maulwurf richtet zwar im Vergleich zu anderen Untermietern im Garten vergleichsweise wenig Schaden an, dabei aber vielleicht den am deutlichsten sichtbaren. Wenn er sein Revier gefunden hat, überzieht es er mit Aushüben aus seiner unterirdischen Grabetätigkeit, den Maulwurfshügeln. Insbesondere , wenn es sich um englischen Rasen handelt, sehen die „Vermieter“ die Sache skeptisch.

Dabei muss zunächst festgehalten werden, dass die Anwesenheit des Maulwurfs für eine gute Bodenqualität steht! Maulwürfe ernähren sich von Insekten, Engerlingen und Larven. Sind diese zahlreich vorhanden, weist der Boden einen guten Nährstoffgehalt auf, der Maulwurf findet genügend Nahrung und der Gärtner erfreut sich an einem schnellen Pflanzenwachstum. Maulwürfe, auch das muss gesagt werden, vergreifen sich nicht an den zarten Pflanzen. Sie sind ausschließlich an tierischer Nahrung interessiert und vertilgen auf diese Weise auch Schädlinge wie Schnecken.

Auf diesen Seiten zeigen wir, was gegen Maulwürfe aber auch gegen andere Störenfriede wie beispielsweise Marder oder Wühlmäuse hilft. Um Maulwürfe erfolgreich und dauerhaft aus dem eigenen Garten zu vertreiben, kann man sich verschiedener Methoden bedienen eine hat sich allerdings als äußerst hilfreich erwiesen.

Töten ist tabu

Zuallererst sollte erwähnt werden, dass das Töten von Maulwürfen in Deutschland verboten ist!  Der Maulwurf ist, wie fast alle heimischen Säugetiere, durch das Bundesnaturschutzgesetz unter „besonderen Schutz“ gestellt. Das bedeutet nicht nur, dass er nicht getötet werden darf. Das Gesetz verbietet weiterhin das Nachstellen „ohne vernünftigen Grund“ sowie das Zerstören seiner Heimstatt.

Garten- und Naturfreunde bevorzugen es auch in anderen Ländern natürlich, den Maulwurf zu vertreiben, anstatt ihn zu töten.

Die ausgeprägten Sinne sind zugleich seine größte Schwäche! Dies hilft uns, wenn wir den Maulwurf vertreiben möchten!

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Die feine Nase des Maulwurfs kann gegen ihn verwendet werden.

Maulwürfe haben vor allem zwei Sinnesorgane, die extrem ausgeprägt sind: Geruchs- und Gehörsinn. Da ein Maulwurf die meiste Zeit unter der Erde verbringt und somit sowieso nicht viele visuelle Reize wahrnehmen muss, haben sich vor allem der Geruchs und der Gehör-Sinn der Maulwürfe sehr gut ausgebildet. Den Geruchssinn verwendet der kleine Gräber vor allem dazu, seine Beute ausfindig zu machen. Das Gehör dient ihm hingegen dazu, seine potenziellen Feinde frühzeitig wahrzunehmen. Er erspürt auch feine Erschütterungen des Bodens, woraufhin er sich meist in tiefere Erdschichten zurückzieht.

Was liegt nun näher, als die ausgeprägten Sinne des Maulwurfs anzusprechen, um ihn zu vertreiben? Es gibt eine Vielzahl von Methoden und Möglichkeiten, welche sich Genration von Kleingärtner ausgedacht haben, um den Maulwurf in die Flucht zu schlagen. Einige haben sich als Erfolg, andere eher als situationsabhängig erfolgreich präsentiert. Wir haben Ihnen eine Auswahl der gängigen Vertreibungsmethoden zusammengestellt:

 

Fazit

Somit stehen uns also die verschiedensten Methoden zur Verfügung, mit denen wir Maulwürfe vertreiben können, ohne die armen Tierchen gleich ins Jenseits zu schicken. (Die Radieschen schauen sich Maulwürfe sowieso schon von unten an 😉 ) Es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass Maulwürfe unter Artenschutz stehen und es somit verboten ist diese zu Töten. Das Töten ist auch keinesfalls notwendig, da es genügend Hilfsmittel gibt die beim Maulwürfe vertreiben helfen können.

Haben Sie keinen Maulwurf, aber andere Ärgernisse im Garten? Ebenso wie der pelzige Tunnelbuddler haben Marder und Wühlmäuse ein feines Näschen. Sie lassen sich deshalb mit starken Gerüchen wie Buttersäure in die Flucht schlagen.